Juni, 2009

Die Flöte der ‘Venus vom Hohlen Fels’

Donnerstag, 25. Juni 2009

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© Universität Tübingen

Professor Nicholas Conard präsentierte am vergangenen Mittwoch in Tübingen eine mehr als 35.000 Jahre alte Flöte. In der Höhle ‘Hohler Fels’ bei Schelklingen auf der Schwäbischen Alb haben die Archaeologen um den Urgeschichtler Conard vom Institut für Vor- und Fühgeschichte der Uni Tübingen das vermutlich älteste Musikinstrument der Welt entdeckt. (weiterlesen…)

Der Urmenschen Pietät und Kunst

Montag, 22. Juni 2009

Zwillinge von KremsNach der Venus von Willendorf, die man vor 100 Jahren schon ausgrub in Willendorf bei Krems an der Donau, haben auch einige der neueren Funde größte Aufmerksamkeit in aller Welt erlangt. So die “Venus von Stratzing”, “Fanny vom Galgenberg” genannt.

Sie wurde ebenfalls 1988 unweit von Krems gefunden. Die steinerne Frau ist 32 000 Jahre alt, war also die älteste Frauenfigur, bis sie jüngst von der Älblerin, der Venus vom hohlen Fels, entthront wurde. (weiterlesen…)

Herstellung von Sichtbarkeit

Freitag, 19. Juni 2009

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Foto © Alexandra Vogt, ‘get up and go’ DVD, Edition 5

Der Philosoph Sloterdijk sagt: „Die Ausstellung ist die neuzeitliche Einrichtung zur Herstellung von Sichtbarkeit. Sie fungiert als Zentralagentur des epiphanischen? Produktivismus. Sie offenbart, was die artistische bürgerliche Subjektivität zu offenbaren hat: diese selbst in ihrer vergegenständlichten Macht, im Bildwerk Welten aufzustellen.

Was hat Alexandra Vogt, geb. 1970 in Mussenhausen im Unterallgäu, sichtbar zu machen in ihren suggestiven Darstellungen von Pferden und heranwachsenden Mädchen? In Installationen, Fotografien, Gemälden und Videoarbeiten? Verdrängtes? Sehnsucht? Ewige unstillbare Pubertät?
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Ewige Wiederkehr der Phrasen

Mittwoch, 17. Juni 2009

mstreeFoto © Christian Fischer

Dass kein Geld ausgerechnet für Kunst und Kultur mehr da sei, das können die Politiker wohl niemand mehr glaubhaft begründen, da doch jedem klar geworden ist, wieviel Geld für Opel und andere große und berühmte Bankrotteure plötzlich aufgebracht werden konnte von demselben Staat, der Jahre davor die Figur am Bettelstab mimte. Ungeniert forderte man in gut geheizten Fernsehstudios und selbst naturgemäß gut abgesichert von ganzen Bevölkerungsklassen Lohnverzicht im guten Sinne des Ganzen. Für diesen verlogenen Appell an alle war ihnen keine verbrauchte Metapher, wie die vom Gürtelengerschnallen und ähnlicher Plunder, zu billig. Die Vorstellung, dass fehlendes Geld sofort und jederzeit durch Streichungen im Kulturbereich wieder wettgemacht werden könnte, ist populistisch, dumm und sinnlos. Denn an Ausgaben für Kultur sparen, heißt an der Substanz sparen.
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Städtebund entlang der Donau

Freitag, 12. Juni 2009


Die Oberbürgermeister von Ulm, Budapest und Wien im Budapester Rathaus.
Foto: Heiko Mozer

Historische Vorbilder gibt es mehrere, entlang der Donau aber ist der Städtebund einmalig.

(Aber? Wieso aber? Aber gut: Man möchte nicht unhöflich sein, aber es interessierte doch: welche Vorbilder aus der Historie? p.zwey )

Gestern in Budapest gegründet, wurde Ulms Oberbürgermeister Ivo Gönner gleich zum ersten Präsidenten gewählt.
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