Alle Beiträge von glorian

World Wetlands Day 2010

Montag, 1. Februar 2010

3bulgboats

What is World Wetlands Day?

2 February each year is World Wetlands Day.

It marks the date of the signing of the Convention on Wetlands on 2 February 1971, in the Iranian city of Ramsar on the shores of the Caspian Sea.

WWD was celebrated for the first time in 1997 and made an encouraging beginning. Each year, government agencies, non-governmental organizations, and groups of citizens at all levels of the community have taken advantage of the opportunity to undertake actions aimed at raising public awareness of wetland values and benefits in general and the Ramsar Convention in particular.

From 1997 to 2009, the Convention’s Web site has posted reports from more than 98 countries of WWD activities of all sizes and shapes, from lectures and seminars, nature walks, children’s art contests, sampan races, and community clean-up days, to radio and television interviews and letters to newspapers, to the launch of new wetland policies, new Ramsar sites, and new programmes at the national level.

See www.ramsar.org for more

Information about Danube wetlands
Danube Regional Project
Save the Danube Wetlands: The Danube Lawsuit

Der Kämmerer und die Strolche

Freitag, 29. Januar 2010

“…Und in der Ulmer Kultur, guter Seismograph, entstand auch seit längerem nichts Neues mehr, kein Aufbruch, kein Zorn, noch nicht einmal ein Skandälchen. Nirgendwo? Na, wenigstens aus dem Donaubüro ist Rumoren vernehmbar. Aber dort sind ja auch Peter Langer und Peter Zwey beheimatet, zwei, wie bestellt für Kolumnenstoff.

Ach der Langer, angreifbar wie eh, denn mit Geld umgehen, das kann er einfach nicht, wie jedes Kind weiß. Und nun, ach, sogar im Doppelpack mit dem Zwey. Oft mehr Kabarettist als Literaturwissenschaftler und mit Stetigkeit vor allem Personifikation des Nicht-Diplomaten. Einer, der aus schierer Streitlust Worte zu Speere schmiedet. So ein Polterer soll auch noch auf einer städtischen Honorarliste stehen?

Raus mit ihm, furort Gunter Czisch, Ulms Kämmerer und angesäuerter Co-Kassenwart des Donaubüros. Dabei hat Zwey mit einer erlesenen Literaturreihe eben mal etwas Weltläufigkeit nach Ulm gebracht. Natürlich hat er zuerst furort! Zwey Mal und ausgerechnet im Newsletter des Donaubüros. Ob intakte Seilschaften des berüchtigten Ceausescu-Geheimdiensts Securitate wohl bis ins EU-Parlament reichten, fragte er rhetorisch in einem literarischen Kommentar. Czisch fürchtet ob solcher Despektierlichkeit, die EU könne Ulms Donauaktivitäten nicht mehr so sehr gewogen sein. Zwey provoziert Liebesentzug bei Eurokraten? Eigentlich lächerlich.

Was Langer betrifft, so hält er offenbar so manche Absprache nicht ein, wie eh und je, wobei, niemals vergessen, im Baubereich immer viel mehr überzogen wird. Trotz unheilbarer Rechenschwäche ist er gut für Ulm, denn genialer Netzwerker, als der Langer seinem obersten Dienstherrn, Ivo Gönner, so manchen Roten Teppich auf den Stegen längs der Donau vorbereitet. Für den OB gibts neue Bühnen, die Donauidee gedeiht, das kleine Ulm blinkt auf der politischen Landkarte. Durch die winzige Donauakademie weht Geist. Und Gunther Czisch muss schauen, dass ihm die beiden Zampanos nicht zu viel Geld verbuttern.

Das ist einerseits im Vergleich zur Gönners natürlich die schnödere Rolle. Andererseits macht er gerade ziemlich viel aus ihr. Auf ihn läufts raus, wenn die CDU einen Gönner-Nachfolger ins Wahlrennen schickt. Die dafür nötige Profilierung gewinnt man halt mal nicht im Schatten von Gönners breitem Kreuz. Zum Zwey-Bashing passt seine Philippika gegen die Kulturtreibenden, nachdem die sich kritisch zur Beschneidung ihrer letzten freien finanziellen Spielräume geäußert hatten. Ach, der Finanzzuchtmeister und die unerziehbaren Kultur-Strolche - da reift offenbar wohl gerade großes Kolumnenstoff-Potential heran.”

Ulmisches. Kommentar von Thomas Vogel, am Mittwoch 27.01.2010 in Ulmer Wochenblatt.

quelle zur mündung

Donnerstag, 21. Januar 2010

quelle bis muendung

quelle zur mündung - poesie der donau
visuelle klang-installation

ulmer museum | 28. august bis 05. september 2010
internationales donaufest ulm|neu-ulm 2010
austellungseröffnung: 28. august 17 uhr
führung: 2. september 18 uhr

flüsse bedürfen der poesie…
in den vergangenen jahrzehnten entstand eine erkenntnis der lebensqualität der gewässer, ein bewusstsein für den notwendigen erhalt ursprünglicher biotope im gesamten donau-becken, und zwar über nationale grenzen hinweg.

immer mehr einzelne menschen und interessengruppen treten aktiv für eine länder und kulturen übergreifende initiative zur verwirklichung eines revitalisierbaren donau-ökosystems ein.

doch was bisher fehlt, und was wir dem fluss jetzt schulden, ist das, was vergangene zivilisationen und poetische geister zu allen zeiten den grossen strömen zugestanden haben: symbolische und mythische bedeutsamkeit.

zu deren unendlichem umfang gehören:
die seele, die im fluss wohnt, themen, die buchstäblich zu greifen sind wie: wandel, läuterung und fliessende kraft des lebens.

kurz: wasser transportiert neben dem lebensspendenden element auch energetische information. auf diese wahrnehmung vor allem will die installation aufmerksam machen.

eine gruppe von ulmer kunstschaffenden in zusammenarbeit mit internationalen künstlern präsentieren die installation ‘quelle zur mündung’ zum internationalen doanufest ulm/neu-ulm 2010 vom 27. august bis 5. september im ulmer museum.

die vernissage zur ausstellung wird als performance gestaltet, mit einer lesung des autors ferdinand schmatz, integriert in live-musik, video-projektionen und raum-klänge. geplant ist auch eine direkte teilnahme von künstlern aus anderen donaustädten via internet. (weiterlesen…)

Ceausescus Ende - und kein Ende in Sicht?

Freitag, 25. Dezember 2009

Heute vor 20 Jahren wurden der rumänische Diktator Nicolae Ceausescu und seine Ehefrau Elena nach einem kurzen Scheinprozess standrechtlich erschossen. Mit der Hinrichtung brach eines der letzten stalinistischen Regimes zusammen, die nach dem Zweiten Weltkrieg in Osteuropa errichtet worden waren.

Zum spektakulären und mediatisierten Ende des ‘Giganten der Karpaten’, zu den Hintergründen des dem Sturz des Ceausescu-Regimes vorausgegangenen sogennanten ‘Volksaufstands’, zur Machtübernahme einer Gruppe um Ion llliescu, aus der zweiten Riege des Ceausescu-Kaders, und über die ‘demokratische’ Entwicklung Rumäniens seit jenen Tagen haben die einschlägigen Medien in den vergangenen Tagen und Wochen ausführliche Berichte und Analysen veröffentlicht.

Interessanterweisse aber stösst man im Internet nach einiger Recherche auf Berichte, Reportagen und Geschichten, die nicht nur die grossen Themen der politischen Ereignisse widerkauen, sondern auch Einblick gewähren in das Leiden, Leben und Überleben der Rumänen unter dem militanten Regime des Conducators und den vergangenen zwanzig Jahren angeblicher Demokratie, mit noch nicht aufgearbeiteter kommunistischer und diktatorischer Vergangenheit, einschliesslich der immer noch unter Verschluss gehaltenen Militärakten über den Sturz von Nicolae Ceausescu.

Ich habe eine Auswahl dieser Veröffentlichungen zusammengestellt, die für sich selber sprechen, mit links zur weiteren Lektüre. (weiterlesen…)

Dissident im eigenen Land

Montag, 21. Dezember 2009

Ein Dokumentarfilm über Gheorghe Zodian, ehemaliger Oberst für Staatssicherheit und stellvertretender Minister für Transport, wahrscheinlich einer der ersten rumänischen Inhaber mehrerer offizieller Posten, der Nicolae Ceausescu öffentlich kritisiert hat. Diese Dokumentation wurde ungefähr ein Jahr vor dem Tod des damals 90 jährigen Gheorghe Zodian gefilmt und versucht die folgenschweren Ereignisse von 1974 zu erhellen: Nicolae Ceausescu übernahm das neu geschaffene Amt des rumänischen Präsidenten und baute in seiner Amtszeit als ‘Conducator’ (Führer) eine stalinistische Diktatur mit einem starken Personenkult auf.

informative links zu Ceausescu und seiner Regierungszeit:
de.wikipedia.org/wiki/Nicolae_Ceausescu
www.ceausescu.org

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